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ESC Paderborn verliert gegen Brackwede in Spiel 2 des Halbfinales |
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Geschrieben von: Hauke Zühl
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Montag, den 21. Februar 2011 um 08:48 Uhr |
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Es hat nicht sollen sein: Mit 1:4 verlor der ESC Paderborn gestern Abend das Rückspiel gegen Brackwede und hat damit den Einzug in das Finale der diesjährigen Play-Offs verpasst.
Das Team des ESC wirkte nervös und zerfahren und fand nicht richtig in die Partie. Besonders deutlich wurde dies bei einer 5:3 Überzahl, in der Brackwede sich nicht nur aus dem eigenen Drittel befreien konnte, sondern sich sogar bis ins Paderborner Drittel kämpfen konnte. Paderborn fehlten aber auch einige Stammspieler, die wegen Krankheit, bzw. Verletzungen nicht spielen konnten. Dennoch zeigte das Team Kampfeswillen und physische Präsenz auf dem Eis, der Puck wollte aber - bis auf einmal - nicht ins Brackweder Tor.
Kurz still in der Halle wurde es, als ein Brackweder Spieler vom eigenen Mann mit dem Puck an der Schläfe angeschossen wurde und auf dem Eis zusammenbrach. Die Sanis, die vor Ort waren, versorgten den Spieler jedoch rasch und unter dem beim Hockey üblichen Applaus der Fans wurde der Spieler vom Eis gebracht und zur weiteren Verarztung in ein Krankenhaus gefahren. Gute Besserung an dieser Stelle nach Brackwede!
Wenige Minuten vor Schluss, beim Stand von 1:3, setzte das Team alles auf eine Karte und Goalie Tobi Loepp ging zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Leider verlor Paderborn das Bully und Brackwede konnte mit einem Empty-Netter zum Schlussstand von 1:4 einnetzen.
Damit ist zwar für Paderborn der Traum vom Finale geplatzt, aber das Team wurde ob der Leistung über die gesamte Saison hinweg von den Paderborner Fans wie Sieger gefeiert!
Zu dem Spiel waren auch 30 Paderborner Fans gekommen. Lautstark unterstützten sie ihr Team bei frischen -5 Grad nahezu die gesamte Spielzeit hinweg und übernahmen damit zumindest neben der Bande das Kommando in der Oetker-Eishalle, obwohl etwa 60 Brackweder Fans anwesend waren. Nach dem Spiel feierten die ESC-Fans das Paderborner Team als moralische Sieger und verliessen trotz der Niederlage fröhlich singend die Eishalle.
Nun geht es in zwei Spielen im kleinen Finale um Platz 3. Der Gegner des ESC ist der Verlierer aus der Partie Bergkamen gegen Lippstadt, die am 27.2. stattfindet. Die Spieltermine werden u.a. hier bekannt gegeben.
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